Archiv für Oktober 2007

Safaris “mighty Rechtsklick”

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Ich mache mir in Sachen Safari-Tests auf meinem Windows-Rechner inzwischen zwar nicht mehr die Mühe immer erst die neueste Build der Rendering-Engine Webkit händisch zu installieren. Da liegt dann doch noch zu viel im Argen…

Aber ist schon jemandem aufgefallen, dass der Safari keine title-Attribute von Links, Inputs und Buttons anzeigt?

Auf den ersten Blick ist auch nicht ganz nachzuvollziehen wieso ein Rechtsklick auf Formularbuttons diese direkt absendet. Vom erwarteten Verhalten (ein Kontextmenü) weicht das schon ein bißchen ab - aber wer schonmal versucht hat einen Apple zu bedienen, der dürfte schnell draufkommen: Rechtsklicks gibts ja bei denen AFAIK nicht in der Grundausstattung. Also auch nicht weiter verwunderlich dass sie sich auf einer Windows-Plattform schwer tun. Soooo viele Features… :-D
Andererseits muss ich schon zugeben dass es mich diabolisch freut, dass Apple versucht Microsoft mit einem neuen Windows-Browser zu piesacken. :) Zumal auch optisch nette Spielereien wie das Suchbegriffs-Highlighting, die Feedansicht, etc. integriert wurden.

Meine 2 Cent.

Sonst noch was? Die Quelltextansicht ist ja mal leider sehr funktionsarm… Nunja, kann man ja noch auf eine ausgegorenere Final hoffen, und auf eine unkomplizierte Plugin-Installation - faule DAUs, wie ich, wollen Software nur nutzen, nur im äußersten Notfall erlernen…

Myanmar – Wiederholungs- und Solidaritäter

Dienstag, 9. Oktober 2007

Auch von mir ein (verspätetes) Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Burma:

Free Burma!

Interessant wie sich auch die unmenschlichste Politik wiederholt. Zwar möchte man auch heute gerne glauben, dass eine Diktatur, welches sein Volk mit Repressalien und Verhaftungen terrorisiert eigentlich schon vor seinem eigenen Ende steht.

Ein Artikel des DesignObservers erinnert aber daran, dass die Weltöffentlichkeit schon mehrmals Zeuge blutig niedergeschlagener Aufstände in Burma wurde. Eine Bilderserie von William Drenttel aus dem Jahre 1989 zeigt die Schönheit des Landesund lässt dabei fast vergessen dass nur wenige Monate bevor die Bilder entstanden, etwa 3000 Menschen (großteils Studenten) den Tod fanden.

 

Boris Stumpf erinnert die ach so menschenfreundlichen, geschockten Solidaritäter in unseren Breiten zur reflektierten Kritik:

Und dabei nicht vergessen, dass die Arschlöcher, die dort ihre Macht missbrauchen, von Arschlöchern unterstützt werden, die anderswo und ganz in der Nähe an der Macht sind).