Archiv für Oktober 2009

Musik aus dem Netz

Samstag, 17. Oktober 2009

Da ich in unregelmäßigen Abständen gefragt werde wo eigentlich diese geniale Musik herkommt, will ich hier gern mal ein paar gesammelte Podcasts, DJ Webseiten und Web-Radiosender auflisten (okay, okay, das passiert nicht ganz so oft wie “mach mal dieses %$&* leiser….”) :D

  • Groovement Radio aus Manchester vom Unity Radio (einer BBC Anstalt) bringen bunte Mischungen von purem Funk, Soul, Reggeae, Dub Step, Hip Hop, Big Beat, Broken Beats über Brit-Rock hin zu Pop. Einfach britisch halt. Auf den beiden Webseiten werden sowohl die Radiosendungen als auch extra Mixes angeboten und die DJ Prominenz von der Insel gibt reicht sich die Klinke.
  • Mondayjazz ist ein Projekt aus Litauen, genauergesagt aus Vilnius. Hier findet man seichte Klänge mit Bee Gees Samplen genauso wie Dubstep, House oder Hip Hop Einflüsse. Die Liste der DJs reicht von MPC-Virtuosen und Loop-Fanatikern wie Fulgeance, über Elektro-House-Jazzer Dorian Concept oder den Berliner DJ Synflood, Martin Virgin und viele viele mehr. Wie der Name schon sagt gibts jeden Montag einen neuen Mix.
  • Den grad erwähnten DJ Synflood beneide ich in erster Linie um seine Plattensammlung als um seine DJ-Künste… :D Seine Webseite steht unter dem Motto monthly beat science und ist gespickt mit so einigen akustischen Schmankerln mit Kopfnickfaktor. Hier rutschen neben Broken Beats auch hin und wieder mal RnB lastige Stücke in die Mixes, was mir normalerweise gar ned taugt - in Synfloods Fall aber immer gut da reinpasst.
  • Der gute alte Wefunkradio Podcast vom kanadischen Sender CKUT aus Montreal kommt bei mir momentan zu kurz, sei aber trotzdem erwähnt, zumal ich vor ein paar Monaten extrig zur Deutschland Tour von Professor Groove und DJ Static nach Heilbronn gereist bin. Lohnt sich definitiv für alle die wissen, dass (oder wissen wollen ob) Hip Hop was anderes als Black ist. Funk, Old- und Newschool.
  • Dann mag ich auch noch KCRW einer der besten Sender die man in Kalifornien im terrestrischen Radio hoeren kann, ein Sender des Santa Monica College (oder so ähnlich…). Der passt auch mal als Ausgleich zu allzu schraegen Beats anschalten kann und in der Regel immer gute Musik, weit ueber deutschem Einheitsradio-Niveau bekommt. Wenn man zur falschen Zeit einschaltet (am besten hoeren wenn es in Kalifornien Nacht ist - also morgens und vormittags) wird man mit elendigen Jingles und scheinbar programmierten Robotermoderatoren genervt… Wer sich auf der Webseite etwas umsieht findet auch noch den empfehlenswerten Top Tune of the Day Podcast, der einem, wie der Name schon andeutet, jeden Tag ein mp3 auf die Platte schiebt.
  • Fast hätte ich den Error Broadcast vergessen. Sträflich. Auch da kann man, wer hätte es gedacht, einfach reinhören. Soweit ich das gesehen hab gibts dort sowohl Alben einzelner Künstler zum Download wie auch zusammengestellte Compilations.
  • Hah und noch ein sprudelndes Akustik-Quell vergessen! Auf Supercity.at lassen sich gleich ein ganzes Kollektiv von österreichischen Künstlern aus. Von DJ Zuzee über Manuva, Szenario (der hier schon einmal auftauchte). Hier gibt es zwar per se keine Streams oder Mixes, aber im Blog läuft doch der ein oder andere Verweis auf Alben, Mixes, Videos oder Hörproben an. Supercity schliesst damit die Lücke die Manuva hinterlassen hatte als er seinen Blog vorerst beendete um sich Supercity zu widmen (er hatte auch dort Alben aus Netzfundstücken zusammengestellt).

Nicht zuletzt wird man durch die erwähnten Seiten und Mixes immer wieder auch auf andere neue Sender oder Künstler aufmerksam die man vorher nicht kannte. Die wiederum haben alle MySpace-Seiten, ggf. Alben oder Mixes, etc. eine spannendere Art Musik zu konsumieren, wie ich finde, als im Laden Album XY von Künstler XY zu kaufen.

PHP ZendCon 09

Freitag, 16. Oktober 2009

zendcon Excitement. Excitement. Letzter Tag im Büro. Konferenz und Urlaub klingen zwar zunächst super toll - ein etwas negativer Beigeschmack bleibt aber: ich muss hier das geilste Webseitenprojekt zurücklassen, an dem ich bisher hier werkeln durfte und auch gern fertigstellen würde :(
Nun…
okay, am Wochenende gehts also zur ZendCon nach San Jose, California. Als Neuling auf der Konferenz bin ich mal sehr gespannt, ob diese hält was sie verspricht: 4 Tage intensive Sessions rund um PHP und Sicherheit, Wartbarkeit von Code, Geschwindigkeit, etc. etc. (die Liste der geplanten Sessions liest sich auf jeden Fall sehr vielversprechend). Mal sehen ob ich dazu komme ein bißchen von dort zu berichten und ein paar Sessions zusammenzufassen oder obs nur für 140 Zeichen gezwitscher reicht. Ein paar interessante Einführungen zur ZendCon ach dem Motto “so, you decided to attend ZendCon…” gibts im Netz, die werd ich mir mal noch zu Gemüte führen.

I’m a Diva :D

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Webmontag Karlsruhe bei der GameForge AG

Montag, 12. Oktober 2009

Nach einigen Monaten Webmontags-Abstinenz, ich hab mich zwischenzeitlich eher mal den Sessions der PHP Usergroup in Karlsruhe zugewendet - bin ich heute mal wieder auf einem Webmontag. Diesmal bei der Gameforge AG im Technologiepark, ebenso die Kollegas Christian und Ulf (die wollten sich, wie ich auch, versichern dass wir die mit dem coolsten Buero in karlsruhe sind) :D Uebrigens bemerkenswert: diesmal ist es nicht nur voll, es haben sich sogar einige Nerddamen unter die Männerds getraut. Reh-speck.

19:50 h

Nach einer netten Vorstellrunde gehts los.

20:00 h

Vorstellung der Gameforge AG und der aktuellen und anstehenden Browserspiele.
Knapp, Bunte Bildchen lastig… Plakate mit Frauen, sehr Charakterstarken Frauen und auch Hintern. Ueber Mittelalter-, Taktik-, Rollenspiele, Action etc…

20:20 h

Stefan Schwerdi Schwerdtfeger startet seinen Vortrag zum Thema QR-Codes, einer Innovation die weitgehend an Deutschland vorbeirauscht. Fehlende Innovationsbereitschaft oder auch die verwurzelte Angst vor Veraenderung sind wohl in Deutschland die Bremsen dieser inzwischen 3-4 Jahre Technik.
Der gute Herr Nadermann berichtet in dem Zusammenhang auch von einigen Fehltritten die Unternehmen in Sachen QR-Codes schon unterlaufen sind: einige Fluggesellschaften schreiben anscheinend unverschluesselte Informationen ueber die Buchung in den QR-Code sodass man vor einigen Jahren wohl durch haendisches Abaendern des Codes auf einmal in der Business-Class platz nehmen.
Interessanter Einwuerf auch seitens eines skeptischen Besuchers: wozu einen QR-Code auf Papier packen, wenn man genausogut Informationen und Text unterbringen koennte - ohne eine technische Huerde? Prompt kommt das Echo: 1) man kann jemandem damit den Tippaufwand ersparen 2) und sich auch z.B. multimediale bzw. stets aktuelle Zusatzinformationen bereitstellen lassen, waehrend ein Blatt Papier/Plakat neu gedruckt werden muss.
Einen guten Überblick über aktuelle QR-Code Einsatzmöglichkeiten gibt der Blog tagmotion.de. Zu einen schnellen Überblick über QR-Codes verhilft einem Wikipedia: QR Codes.

Sample Markup for CSS Authors

Freitag, 9. Oktober 2009

Have you ever written a CSS file? Have you heard about this “lorem ipsum” thing? Or do you regularly transform designs into CSS & XHTML? If you answer one of these questions with ‘yes’, then this is for you.

What is the first thing you do when it’s time to create a new CSS file? You might start from scratch with a blank CSS every time. You might use Eric Meyer’s reset.css. You might probably work with one of the numerous CSS-frameworks, such as Blueprint CSS or YAML or even use the CSS stuff from that YUI framework. You might even start with your CMS’s standard theme and adjust things from there…

One thing you might forget when you hack in the first lines of CSS (and this happens to the best of us) is to use reallife markup instead of that boring “Lorem ipsum…” designers seem to have a faible for. This is where this markup snippet comes into play: it should help you with filling your wireframe layout with some actual HTML-markup.

So just plain HTML, huh?

This snippet provides a wide range of commonly used markup, that should be supported by most rich editors (a.k.a. WYSIWYG editors).
Since every coder has his own preferences towards class names. I decided to leave out the fancy stuff you could do with classes at all, as this would force some people to spot, delete, or rename those classes afterwards, which would be counterproductive. So this is plain HTML.

Download

Since each and every CMS treats the markup you insert into its page editor differently, I decided to provide both: a version with regular HTML and one without the paragraphs for those CMS that come with their own paragrapher-functionality.
Sample Markup v0.1 (text file, 8 KB)
Sample Markup v0.1 without paragraphs (text file, 8 KB)

Some notes: the HTML-elements included in the snippet are: p, a, abbr, acronym, samp, code, pre, ol, ul, li, blockquote, cite, q, table, caption, thead, tfoot, tbody, tr, td, th, em, strong, sup, sub, div, span

That’s basically it. Just create a code snippet in your favorite editor and remember: Sample markup is the new lorem ipsum.
Am I missing something? Looking forward your improvement suggestions.

Changelog:
v0.1 Initial version. (2009-10-9)