Ein Beispiel: Man hat eine CMS-Installation auf die Entwickler und der Kunde Zugriff haben und möchte sicherstellen dass die Seiten nicht von Suchmaschinen-Bots indiziert werden und unerwartet Besucherströme herbeilotsen, die die Seite noch nicht sehen dürfen. In der Regel tut es eine einfache .htaccess-Authentifizierung mit Benutzern und Passwörtern.
Es sei denn: man hat ein Verzeichnis mit Passwortschutz in welchem man die Möglichkeit braucht, HTTP-Requests auszuführen (z.B. wenn man mit PHP’s Output Buffering arbeitet, Gegenargumente mal Beiseite gelassen).
Um Weblication in einem geschütztem Verzeichnis zu betreiben benötigt man also zunächst einen regulären .htaccess-Verzeichnisschutz. Die .htaccess könnte zB. so aussehen:
AuthUserFile /var/www/html/.htpasswd AuthName "Login" AuthType Basic require valid-user
(in der .htpasswd hat man entsprechend Benutzer und kodierte Passwörter angelegt)
Nun wird die Benutzerauthentifizierung mit einer “deny all, allow from”-Anweisung gekapselt, die der lokalen IP (und/oder dem Domainnamen) des Servers freie Bahn läßt. In der Regel dürfte der Eintrag localhost oder die IP (127.0.0.1) funktionieren (, was aber bei spezielleren Konfigurationen auch abweichen kann). Die letzte Zeile satisfy any zeigt an, dass entweder die IP/Domain oder die Authentifizierung erfüllt sein muss.
deny from all allow from 127.0.0.1 allow from .contactsheet.de AuthUserFile /var/www/html/.htpasswd AuthName "Login" AuthType Basic require valid-user satisfy any

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