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Suchmaschinenoptimierung ohne Webseite

Samstag, 23. Juni 2007

Der folgende Artikel ist etwas älter. Er liegt seit etwas mehr als einem dreiviertel Jahr als Entwurf herum. Und weil Artikel nicht wie Wein sind - sie reifen nicht ohne zutun ;) - ist das doch ein guter Zeitpunkt ihn mal flink überarbeitet zu veröffentlichen, nein? Mein Plädoyer gegen den ganz alltäglichen Suchfrust. Adressiert an die Entscheider in mittleren, kleinen oder noch kleineren Unternehmen.

Betrachtet man die Ergebnisse, die die Suchmaschine seiner Wahl für “Suchmaschinenoptimierung” oder “SEO” ausspucken bekommt man angesichts mehrerer Millionen Ergebnisse den Eindruck, dass sich eine riesige Branche dem Ziel verschrieben hat, die Webseiten ihrer Kunden auf die oberen Plätze der Search Engines zu hieven. Das ist auch so (und das ist auch gut so). Dass auf dem Gebiet viel professionelle Arbeit geleistet wird ist Tatsache - auch wenn regelmäßige Spammails eine andere Sprache sprechen. Schwarze Schafe gibt es überall. Nun können kleinere Internetagenturen oder Freelance-Webdesigner nur schwer das gesamte Spektrum modernen Webdesigns abdecken. Semantisches Markup, die Trennung von Inhalt und Gestaltung mittels Stilvorlagen (CSS) sind die Grundwerkzeuge die jeder Webdesigner beherrscht. Doch zu modernen Webseiten gehört weitaus mehr.
Je nach Möglichkeit sich zu spezialisieren, können aber auch andere Aspekte der Webseitenerstellung wie DOM-Scripting (Javascript Frameworks, AJAX, etc), insbesondere Programmierung oder die Arbeit mit oder die Einarbeitung in gar die Weiterentwicklung von Redaktionssystemen einen nicht unerheblichen Teil der Arbeit darstellen. Niemand kann Experte auf allen Gebieten sein - allein der Zeitaufwand sich in ein paar der Gebiete auf dem Laufenden zu halten ist immens und könnte den Eindruck vermitteln Webdesigner surfen nur… Während Grundkenntnisse über Suchmaschinenoptimierung bei jedem Webdesigner vorhanden sein sollten - schließlich überschneiden sich hier beide Themen: semantisches Markup mit (X)HTML hat einen großen Einfluß auf die Positionierung - hat der Griff zum Suchmaschinenexperten auf jeden Fall seine Berechtigung. Valid ist nicht Suchmaschinen-optimiert. Und Suchmaschinenoptimierung ohne an Markup, Inhalte oder Struktur Hand anzulegen funktioniert nicht. (Wird einem zu kostenpflichtigen Eintragungen in Linkfarmen, Verzeichnissen etc. geraten sollten die Alarmglocken läuten).
Die sogenannte “Search Engine Optimization” zielt auf ein möglichst gutes Ranking, also eine möglichst gute Platzierung einer bestehenden Webseite ab. (weiterlesen…)

Pingdienst von Wordblog ist (relativ) dumm.

Sonntag, 5. November 2006

Der Pingdienst vom deutschen Wordpress-Team ist (relativ) blöde. Sobald der Ping rausgeht, weiss der Crawler bescheid, dass es Neuigkeiten gibt und kommt den Weblog besuchen. Was dem Dienst, der zB. auch für die “zuletzt aktualisierten Weblogs” auf der WordPress.de Startseite verantwortlich ist, aber nicht gelingen kann wenn an der URL domain.de/feed/ nichts ist.
Andere Dienste wie Technorati gehen da etwas zielsicherer vor und verwenden den im <head> des HTML-Dokuments angegebenen <link> zum Atom oder RSS-Feed. Sobald es einen Atom-Feed gibt favorisiert Technorati dann auch dieses Format gegenüber dem RSS-Feed.

Schlechte Karten haben all diejenigen Blogger, die (weiterlesen…)

Role-Manager und Organizer

Sonntag, 5. November 2006

bessere Rechteverwaltung mit dem Role Manager

Der WordPress Role-Manager von Owen Winkler ist in meinen Augen eines der besten Plugins die man im Netz finden kann. Bei Multi-User Weblogs, oder um WordPress als Redaktionssystem für viele Benutzer einzurichten ist es unverzichtbar.
Nicht nur dass man erst mit dem Role-Manager wirklich detailliert festlegen kann, was ein Benutzer darf und was nicht: Man kann neue “Berechtigungen” erstellen, und auch andere Plugins können sich in die Hooks des Role-Managers “einklinken”. Das gibt dem Admin die Möglichkeit genau festzulegen welcher Benutzer die Funktionen eines Plugins auch nutzen darf und wer eben nicht. (weiterlesen…)

Optik und Nutzen

Samstag, 21. Oktober 2006

einmal neue Optik bitte

neue Anmeldeseite von WordPressDie Nightly-Builds von WordPress kommen schon seit einiger Zeit mit einem neuen Anmeldebildschirm daher (zumindest ist das in Version 2.1-alpha3 so).
Sehr schön. Ich glaub mir war langweilig, jedenfalls hab ich es gleich mal für mein WordPress 2.04 Weblog übernommen.

Update:

Ok dann schieb ich das ganze mal als .ZIP-Archiv nach: Download (nur für WordPress 2.04 hochladen und fertig) Sobald es das im neuen Wordpress enthalten ist werde ich das ZIP-Archiv löschen.

Usability?

Das bringt mich zur Weblog-Usability. Warum haben soviele Leute eigentlich immernoch Login-Links in ihren WordPress-Templates? Hat es sich noch nicht rumgesprochen, dass sowas für Besucher keinen Nutzen hat? Vielleicht in dem Zusammenhang zwei Artikel von Jevvrey Veen, der einige “Marotten” der Blogging-Plattformen bzw. von Redaktionssystemen unter die Lupe genommen: Making a better CMS und 8 Quick Ways to Fix Your Search Engine . Ebenfalls interessant, die Gedanken, die sich Jakob Nielsen zur Weblog-Usability macht: Weblogs: Top ten Design Mistakes. In dem Zusammenhang sei auch auf die umständlichen Funktionen von WordPress verwiesen, die zur Übersetzung von Plugins und Themes verwendet werden (die .mo, .po. und .pot Dateien). Sicher verbesserbar. Ist mir schleierhaft warum Wordpress nicht schon beim Aufruf der install.php meine Sprache spricht - ohne Ordner erstellen oder Sprachdateien nachrüsten zu müssen.

einmal mehr Platz bitte

mir zu engendlich PlatzEin Tip für alle, die zu wenig Raum im Administrationsbereich von WordPress haben: Mit zwei simplen Veränderungen im betreffenden Stylesheet (wp-admin.css) lässt sich das ändern. Dafür muss man nach den CSS-Regeln für div.wrap und #moremeta suchen und die folgenden zwei Regeln ersetzen:
.wrap {
margin:15px 10px;
/* vorher margin:15px 5%; */
}
#moremeta {
right:10px;
/* vorher right:5%; */
}

So hat man ein bißchen mehr Platz und muss ein bißchen weniger scrollen. Klar dass die Änderung spätestens beim nächsten Update wieder hinfällig ist. Aber ist ja auch kein Aufwand.

eine einfache CAPTCHA-Funktion

Sonntag, 13. August 2006

eine CAPTCHA-Funktion schützt Formulare vor Spam Eine CAPTCHA-Funktion schützt Formulare vor Spam. Wer ein WordPress-Blog betreibt, braucht seinen Besuchern kein umständliches Captcha vorsetzen sondern kann getrost auf “goldwerte” Dienste wie Akismet oder Spam Karma 2 zurückgreifen. Während Akismet IPs und Inhalte mit seiner Online-Datenbank abgleicht um die Bösewichte zu finden, filtert Spam Karma den Inhalt nach Auffälligkeiten.

Außerhalb eines CMS, oder beim Verwenden einer eigenen Redaktionssystem-Kreation die ohne solche Mechanismen, setzt man seine Formulare der grausamen Webrealität aus. :D Fahrlässig!
Da bleibt einem oft nur die Möglichkeit eine CAPTCHA-Funktion zu benutzen. (weiterlesen…)